Willkommen.

Erst einmal natürlich herzlich Willkommen auf meiner privaten Webseite! Wie auch immer Du den Weg hierher gefunden hast, ich hoffe Du findest was Du suchst.

Was gibt es hier zu sehen?

Einen Überblick findest Du ja bereits auf der rechten Seite im Menü.
Es geht um meinen bisherigen Lebensweg, was ich so erlebt habe und was ich so unternehme.

Außerdem stelle ich Dir aber noch Projekte vor, bei denen ich mich engagiert habe oder noch tätig bin. Denn ich finde, dass ehrenamtliche Tätigkeiten nicht nur das eigene Leben extrem aufwerten, nein auch helfe ich damit Menschen, die Hilfe benötigen und das ist widerrum etwas, was viel zu wenige tun: Anderen unter die Arme greifen, wenn es nötig ist!

Nun wünsche ich aber erstmal viel Spaß und falls irgendwelche Fragen zu den genannten Themen auftauchen, scheue Dich nicht mich zu fragen. Wie Du Kontakt zu mir aufnehmen kannst, siehst Du unter dem Menüpunkt "Kontakt".

Power-Regenbogen

Und wenn Du noch eine Minute hast, bevor Du Dich hier durchkämpfst, würde ich mich über ein Voting von Dir freuen! Danke schon mal.

10 Jahre...

Wie schnell die Zeit vergeht.
Am 08. März 2015 vor genau 10 Jahren lag ich schlaflos im Bett im St. Joseph-Hospital in Troisdorf und fieberte meinem bevorstehenden OP-Termin entgegen. Ich konnte vor Aufregung und Vorfreude nicht schlafen und lief die leeren, ruhigen Gänge auf und ab. Bis Schwester Mary-Claire, eine der wirklich liebenswerten Nonnen, die in dem Krankenhaus als Krankenschwestern arbeiteten, mich auflas und mir eine Schlaftablette gab.
"Sie müssen doch morgen fit sein für den großen Tag!"
Nachdem die Pille geschluckt war, schlief ich ein. Mein OP-Termin, der mein Leben für immer verändern sollte und dem ich unzählige Jahre entgegen gefiebert hatte, rückte näher, verschob sich aber um ein paar Stunden auf Mittag. Mein Magen knurrte, aber es war egal. Als die Schwester kam um mich in den OP zu fahren, war ich unglaublich aufgeregt und selbst die "Scheiss-egal-Pille" zeigte keine Wirkung.

Nach ein paar Stunden und einer problemlosen OP war es geschafft.
Mein neues Leben, das zuvor zaghaft mit der intramuskulären, im Turnus von 14 Tagen gegebenen Hormontherapie über 1 3/4 Jahre begonnen hatte, wandte sich immer mehr zum Besseren, Lebenswerteren.
Ich lernte meinen Körper endlich anzunehmen, zu lieben und bewusst zu spüren.
Es war erst der Beginn der operativen Angleichung, aber der für mich wichtigste Teil des operativen Prozederes.

All die Schmerzen, die Angst, die Scham, die Unsicherheit, sie schwandt mir der Zeit immer mehr. Ich kam bei mir selbst an.
Ohne die Hilfe meiner Familie, den Ärzten und Gutachtern wäre es nicht möglich gewesen.

Ich danke allen, die mich auf meinem Weg - im Guten wie im Schlechten - begleitet haben, denn sie alle waren ein Teil von dem, was ich heute bin.
Ein Transmann, der mit sich im Reinen ist und sich dafür einsetzt, dass es allen anderen Trans*-Menschen da draußen ebenso gehen wird:
Endlich bei sich selbst anzukommen!

Deswegen: Gebt nicht auf, egal wie viele Steine euch in den Weg gelegt werden, egal wie viele Rückschläge es gibt!

.: 2016 - JLB